Tarifergebnis: ein Zeichen dafür, dass wir mehr werden müssen!

51,46 Prozent der teilnehmenden Gewerkschaftsmitglieder haben in der Befragung zum Tarifergebnis zugestimmt. Das denkbar knappe Abstimmungsergebnis zeigt: dieses Ergebnis war für viele von uns nicht zufriedenstellend! Wir konnten den Arbeitgebern nur einen schwachen Kompromiss abgewinnen und müssen stärker werden, um endlich zu bekommen, was wir verdienen!

Die Bundestarifkommission öffentlicher Dienst (BTK ö.D.) ist in ihrer Sitzung am 12. März 2026 mit großer Mehrheit dem Mitgliedervotum gefolgt und hat sich für die Annahme der Tarifeinigung entschieden.

Das angenommene Eregbnis beinhaltet unter anderem:

  • 100 € monatlich mehr ab April 2026, insgesamte Steigerungen von 5,8 %,
  • 150 € mehr für Praktikant*innen (in drei Stufen)
  • allerdings keine Tarifierung für studentische Hilfskräfte, sondern zwei Erhöhungen auf 15,20 €/h (2026) bzw. 15,90 €/h (2027).
  • weitere Forderungen sind nur teilweise berücksichtigt.
  • eine Laufzeit von 27 Monate.

Mehr dazu, gibt es hier.

Wir haben ein besseres Ergebnis verdient. Dafür müssen wir kämpfen und beim nächsten Mal mehr werden. Heute ist deshalb auch ein guter Tag, um ver.di-Mitglied zu werden: https://www.verdi.de/mitglied-werden

PS: Gewerkschaftsbeiträge sind von der Steuer absetzbar. 🙂 Hier mehr dazu.

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Starker Streiktag am 10.2. / Verhandlungsergebnis der Tarifkommission

Vor der 3. Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern waren wir vergangenen Dienstag bei einem sonnigen und starken Streiktag mit unseren Kolleg*innen aus dem Uniklinikum, den Landesverwaltungen und kleineren Dienststellen unterwegs!

Es wurde deutlich für wen und für was wir kämpfen: Nicht nur für uns an der Universität, sondern auch für den Krankenhausmitarbeiter, die Erzieherin und unsere vom Einstellungsstopp im Land betroffenen Kolleg*innen im Landesdienst. Für einen ausfinanzierten öffentlichen Dienst und ein funktionierendes Gemeinwesen!

Gleich darauf begann am 11.2. der Verhandlungsmarathon. Am Samstagmorgen (14.2.) wurde ein Ergebnis vorgelegt. Es beinhaltet unter anderem:

  • 100 € monatlich ab April 2026, insgesamte Steigerungen von 5,8 %,
  • 150 € für Praktikant*innen (in drei Stufen)
  • allerdings keine Tarifierung für studentische Hilfskräfte, sondern zwei Erhöhungen auf 15,20 €/h (2026) bzw. 15,90 €/h (2027).
  • Weitere Forderungen sind nur teilweise berücksichtigt.
  • Die Laufzeit soll 27 Monate betragen.

Eine Übersicht zum Verhandlungsergebnis findet ihr hier. Einen Bericht dazu hier.

Nun sind die Gewerkschaftsmitglieder gefragt, die dieses Ergebnis für uns alle erstritten haben: Die Mitgliederbefragung zur Einigung läuft bis zum 9. März 2026. Anschließend entscheidet die Bundestarifkommission am 12. März 2026 endgültig über die Tarifeinigung.

Klar ist auch: Wir haben mehr verdient! Schließ dich gewerkschaftlich zusammen, damit wir beim nächsten Mal mehr Druck ausüben können: Mitglied werden | ver.di

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Letzte Gelegenheit vor der 3. Verhandlungsrunde / 10.2.: Wir machen Druck!

Zur dritten Verhandlungsrunde bündeln wir am 10.2. im Bezirk alle Kräfte. Mach mit und lasst uns gemeinsam mit den Kolleg*innen aus der Uni, dem UKH, den Landesverwaltungen u.w.m. streiken und auf die Straße gehen.

Sprecht eure direkten Kolleg*innen an und ladet sie persönlich zum bezirklichen Streiktag ein:
Wir sehen uns am Di, 10.2. um 10:30 Uhr zur Demonstratoin ab Ulrichskirche (Christian-Wolf-Straße 2).

Für ver.di-Mitglieder erfolgt die Streikerfassung von 9:00-10:30 Uhr in der Ulrichskirche. GEW-Mitglieder können sich über die online-Streikerfassung anmelden. Sprecht eure Gewerschaften bei Rückfragen an.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Signal vor der dritten Verhandlungsrunde senden! Zusammen geht mehr!

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Kein Angebot? Auf zum Hochschulaktionstag, 28.1.!

Vergangene Woche fand die zweite Verhandlungsrunde zu unserem Tarifvertrag statt. Die Arbeitgeber haben darin nur mickrige Lohnerhöhungen auf insgesamt 29 Monate Laufzeit erwähnt. Ein zusammenhängendes Angebot hatten sie nicht mitgebracht. Eine Mindesterhöhung, die vor allem unteren Entgeltgruppen zugute kommen würde, lehnten sie kategorisch ab. Ebenso stellten sie die Tarifierung der studentischen Hilfskräfte als unvereinbar mit der Wissenschaftsfreiheit dar – eine Absurdität: in Berlin gibt es bereits seit Jahrzehnten einen solchen Tarifvertrag! Alle Details gibt es hier zum Nachlesen.

Das ist ungerecht! Vor der dritten Verhandlungsrunde im Februar wollen wir daher noch einmal Druck machen und teilen herzlich die Einladung zum Hochschulaktionstag am 28. Januar.

Wann & Wo?

Mittwoch, 28.1. 9 Uhr Auftakt (Volksbühne Kaulenberg), 10:30 Demonstration auf dem Universitätsplatz.

Mach mit! Zusammen geht mehr!

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Vollversammlung 2026-01

Vollversammlung zur Tarifrunde der Länder, 13.1. 12-13 Uhr

Im Dezember startete die erste Runde der Verhandlungen zum Tarifvertrag der Länder, der unsere Arbeitsbedingungen und Entgelte regelt. Die Finanzminister der Länder haben uns erwartungsgemäß kein Angebot gemacht. Daher müssen wir jetzt damit anfangen, Druck aufzubauen!

Die erste Gelegenheit dazu ist eine Beschäftigten-Vollversammlung im Januar. Wir starten gemeinsam in die Tarifrunde!

Wie in der Tarifrunde 2023 wollen wir Beschäftigte aus unterschiedlichen Bereichen unserer Universität zusammenbringen und bei einer aktiven Mittagspause mit Mittagessen vor Ort gemeinsam in die Tarifrunde starten.

Die Vollversammlung selbst ist kein Streik, sondern findet in der Mittagspause statt (Ein- und Ausstechen nicht vergessen).

Wann? Di, 13.01. 12-13h – Aktive Mittagspasse mit Verpflegung vor Ort

Wo? Hörsaal I (Steintor-Campus)

Was wird verhandelt?

Wir als Gewerkschaften fordern:

Wir fordern eine Steigerung der Entgelte um 7 Prozent, mindestens aber um 300 Euro monatlich. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr bekommen und bei erfolgreich abgeschlossener Ausbildung unbefristet übernommen werden. Die Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten sollen um 20 Prozentpunkte erhöht werden (z. B. Erhöhung des Zuschlags für Nacht arbeit von 20 auf 40 Prozent). Die Arbeitsbedingungen der studentisch Beschäftigten müssen endlich tarifiert werden. Die Laufzeit für die Entgelttabellen soll 12 Monate betragen.

Mehr zu den Forderungen.

Du möchtest mitmachen?

Stark von Dir! Dann melde Dich bei uns:

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    Start der Forderungsfindung zum 1.9.

    Zur Befragung: https://verdi.uzbonn.de/TRLaender

    Am 1. September starten wir als ver.di unsere Befragung zur Forderung für die 2,6 Millionen Tarifbeschäftigten und Beamt*innen der Länder. Dann geht es Schlag auf Schlag: Im November stellt ver.di die Forderung auf, im Dezember starten die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). In der TdL sind die Finanzminister der Bundesländer (außer Hessen) organisiert und vereinbaren mit ver.di die Tarifverträge für „ihre“ Beschäftigten. Trotz kontinuierlich steigender Steuereinnahmen werden sie uns nichts schenken. Sei dabei und kämpf mit uns gemeinsam für mehr Geld und bessere Bedingungen auch für die Beschäftigten der Länder. Wir wissen: Zusammen geht mehr. Zusammen wollen wir mit Dir stärker werden und mehr durchsetzen!

    Forderungsbefragung: Mach mit!

    Wofür willst Du mit uns gemeinsam kämpfen? Welche Forderung wollen wir durchsetzen? Es kommt auf Dich an: Beteilige Dich an unserer Befragung zur Forderung für den öffentlichen Dienst der Länder und verrate uns, wofür Du Dich stark machen wirst! 

    Die ver.di-Befragung läuft vom 1. September bis 31. Oktober 2025. Sie ist die Grundlage für den Forderungsbeschluss, den die Mitglieder der Bundestarifkommission am 17. November fassen, deshalb kommt es auf Deine Stimme an.

    Wer kann an der Befragung teilnehmen?

    Alle Tarifbeschäftigten, Nachwuchskräfte und Beamt*innen der Länder (außer Hessen) können sich an der Befragung beteiligen.

    Auch wenn Du als studentische*r Beschäftigte*r oder Tutor*in an einer Hochschule oder Universität arbeitest und über Deine Arbeitsbedingungen mitbestimmen willst – sag uns, was Dir wichtig ist: Besseres Entgelt, längere Vertragslaufzeit, Mindeststundenumfänge? Deine Meinung zählt – jetzt mitmachen bei der Forderungsbefragung der Länder für einen TV Stud!

    Zur Befragung: https://verdi.uzbonn.de/TRLaender

    Material zur Befragung

    Wir haben eine kleinen Flyer gestaltet, den man sich leicht selbst ausdrucken kann und zur Befragung der Kolleg*innen bei sich in der Abteilung nutzen kann:

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    Einladung Mitgliederversammlung und Sommerfest, 19.8.2025 ab 16:30 Uhr

    Wann? Di, 19.8.2025 ab 16:30 Uhr
    Wo? Steintorcampus (Seminarraum 1, Adam-Kuckhoff-Str. 34)

    Liebe Kolleg*innen,

    hiermit möchten wir euch recht herzlich zur Mitgliederversammlung unserer verdi-Hochschulgruppe am Dienstag, 19.8. im Rahmen unseres Sommerfestes einladen.

    Wir kommen dabei ab 16:30 Uhr zunächst für eine Stunde zusammen, um ein paar wichtige Themen zu besprechen. Anschließend möchten wir noch bis in den Abend hinein bei Essen und Getränken gemütlich beisammen sein.

    Für den ersten Teil schlagen wir die folgende vorläufige Tagesordnung vor:

    1. Rücklick auf das letzte Jahr der Hochschulgruppe
    2. Ausblick auf die kommende TV-L Runde (Absprachen aus der SAT-Vernetzung usw.)
    3. Design/Logo der Hochschulgruppe
    4. Verschiedenes und Termine (Imma-Feier)

    Das Sommerfest wird voraussichtlich am Steintorcampus stattfinden (Seminarraum 1, Adam-Kuckhoffstr 34). Eure Kinder sind auch herzlich willkommen, teilt dies bitte nur kurz bei der Rückmeldung mit.

    Meldet bitte bis zum 08.08.2025 an yannick.ecker (at) geo.uni-halle.de eure Teilnahme, damit wir besser mit dem Catering planen können.

    Wir freuen uns auf euch!

    Herzliche Grüße
    Juliane, Annika und Yannick
    eure Ansprechpersonen der Hochschulgruppe

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    Freiheit von Forschung und Lehre verteidigen: Nein zur AfD-Zensur!

    Stellungnahme der verdi-Hochschulgruppe an der MLU, 17.6.2025

    Nicht nur in den USA unter Trump nehmen Angriffe auf die Universitäten derzeit zu. Auch hierzulande stehen die Hochschulen durch auferlegte Sparpolitiken und politische Angriffe unter Druck.

    Anfang Juni hat die rechtsextremistische AfD über eine kleine Anfrage und einen Antrag im Landtag von Sachsen-Anhalt einen weiteren Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit an den Hochschulen gestartet.

    In einer kleinen Anfrage wurden die Hochschulen dazu aufgefordert, Wissenschaftler*innen, Abschlussarbeiten, Seminare, Projekte und vieles mehr zu nennen, die sich wissenschaftlich und kritisch mit der Bedeutung des Kolonialismus beschäftigen. Zudem brachten die Rechtsextremen einen grundgesetzeswidrigen Antrag ein, in dem über die Zielvereinbarungen Druck auf die Hochschulen ausgeübt werden sollte. Ziel war die Abschaffung der kritischen Auseinandersetzung mit Geschlecht, geschlechtlicher Diskriminierung und damit einhergehenden sozialwissenschaftlichen Theorien im Land.

    Als Beschäftigte in der verdi-Hochschulgruppe sprechen wir den direkt angegriffenen Kolleg*innen in diesen Bereichen unsere volle Solidarität aus. Wir verurteilen diese Einschüchterungsmanöver und die antidemokratischen Versuche, einzelne wissenschaftliche Denkschulen, ihre Beiträge und unsere vielfältige Gesellschaft anzugreifen.

    Wir appellieren an die demokratischen Parteien, sich diesen Angriffen entgegenzustellen: Wir müssen die Wissenschaftsfreiheit verteidigen!

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    Studierende und Beschäftigte nicht gegeneinander ausspielen!

    Stellungnahme zur Debatte rund um Arbeitsbedingungen von Beschäftigten des Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (StuRa), 17.6.2025

    In den letzten Wochen wurden die Personalstruktur und Arbeitsbedingungen am StuRa wiederholt zum Thema hochschulpolitischer Auseinandersetzung. Diese Debatten haben unter den betroffenen Kolleg*innen für Unsicherheit gesorgt.

    Als verdi-Hochschulgruppe und Beschäftigtenvertretung an der MLU appellieren wir an alle Beteiligten, die Interessen von Studierenden und Beschäftigten dabei nicht gegeneinander auszuspielen.

    Dem StuRa kommt als Arbeitgeber eine besondere soziale Verantwortung zu. So gerechtfertigt studentische Interessen rund um den Semesterbeitrag auch sein mögen, Debatten über alternative Personalstrukturen dürfen nicht zu Einsparungen, Arbeitsverdichtung bei den Beschäftigten, Auslagerung der Tätigkeiten auf ehrenamtliche Basis oder (Änderungs)Kündigungen beim bestehenden Personal führen. Etwaige neue Personalstrukturen sind in enger Beteiligung mit den Beschäftigten zu entwickeln. Die Norm guter Arbeit stellen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und die Regelungen des Tarifvertrags der Länder dar, die nicht durch die Prekarisierung von Stellen unterlaufen werden dürfen. Wir erinnern den StuRa in diesen Punkt auch an seine eigene Angestelltenrichtlinie (§ 3), die entsprechendes festhält.

    Wir appellieren in dieser Debatte daher an die soziale Verantwortung des StuRas als Arbeitgeber und sprechen den Kolleg*innen unsere volle Solidarität aus.

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    Personalratswahl 2025: Vielen Dank für das Vertrauen und herzlichen Glückwunsch an die Gewählten!

    Am 7. Mai haben wir an der MLU unseren neuen Personalrat gewählt. Das Wahlergebnis ist unter wisswei.verwaltung.uni-halle.de/wahlen/prwahl25/ zu finden.

    Wir freuen uns als ver.di-Hochschulgruppe dabei über die gestiegene Wahlbeteiligung und das Vertrauen in unsere gemeinsame Liste.

    Wir möchten uns herzlich bei allen Kandidierenden, Wahlkämpfer*innen und Wähler*innen für eure Arbeit bedanken und euer Vertrauen bedanken. Und natürlich gratulieren wir allen engagierten Kolleg*innen zur Wahl!

    Zu den Ergebnissen

    Bei einer von 16,21 auf 24,7 gestiegenen Wahlbeteiligung konnten wir 2025 im Vergleich zu 2020 einen höheren Stimmanteil erzielen und ziehen nun mit mehr Sitzen in den Personalrat ein.

    2020
    Wahlbeteiligung16,21%
    ver.di326 (5 Sitze)
    GEW237 (4 Sitze)
    “Unabhängige Liste”166 (3 Sitze)
    Wahlergebnis 2020

    2025
    Wahlbeteiligung24,7 %
    ver.di+ GEW = Gemeinsam stark mit euch!915 (10 Sitze)
    “Unabhängige Liste”271 (2 Sitze)
    Wahlergebnis 2025

    Auch bei den Wahlen des Hauptpersonalrat beim Land zeigt sich ein erfreuliches Ergebnis. Dort haben wir als ver.di 4 von 12 Sitzen gewonnen!

    Gutes Signal für unsere Tarifrunde im Winter

    Die gestiegene Wahlbeteiligung ist für uns ein erfreuliches Signal – denn nur gemeinsam sind wir stark!

    Das wird auch besonders für die Tarifrunder der Länder im Winter 2025/2026 wichtig: In der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage werden die Arbeitgeber*innen uns keinen Cent schenken. Deswegen: mach mit und werde Mitglied.

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